Kein Umweltschutz ohne Lebensschutz!
papst.jpg (Rom, 11. 1. 2010 - LifeSiteNews.com) - Der Schutz der Umwelt muss mit dem Schutz des menschlichen Lebens verbunden werden, vor allem mit dem des Ungeborenen Lebens, sagte Papst Benedikt XVI. heute.

 

In seiner jährlichen Ansprache an den diplomatischen Korps des Vatikan versuchte Papst Benedikt XVI. die Bedenken für die Umwelt von den Anti-Humanen Bevölkerungsideologien, die oft kennzeichnend für die Umweltschutz-Bewegungen sind, zu trennen.

Im Bezug auf seine Botschaft für das Jahr 2010 zum Weltfriedenstag, in dem er  "alle Menschen guten Willens“ aufforderte, „ ... die Schöpfung zu schützen ", sagte Papst Benedikt: "Es ist richtig, dass dieses Interesse und Engagement für die Umwelt seinen Platz in dem größeren Rahmen der bedeutenden Herausforderungen der Menschheit haben soll. "

"Wenn wir wahren Frieden aufbauen wollen, wie können wir dann den Schutz der Umwelt und den Schutz des menschlichen Lebens - einschließlich des Ungeborenen Lebens - voneinander trennen, oder gar in Widerspruch setzen ?"

Der Papst verwies auf die Behauptung von vielen der internationalen Bevölkerungs-Kontroll-Bewegungen, dass die menschliche Bevölkerung die Nahrungsmittelversorgung übersteigen werde. Unter Hinweis auf eine Rede vom letzten Welternährungsgipfel der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) der UN, sagte der Papst, dass "die Welt genug Nahrung für alle seine Bewohner hat, sofern nicht die Selbstsucht einige dazu führt, die Waren zu horten, die für alle bestimmt sind. "

Bei diesem Gipfel im Oktober letzten Jahres sagte FAO-Chef Dr. Jacques Diouf, dass die "Sicherheit für Nahrung" in Afrika jetzt schon möglich ist, ohne eine Verringerung der Bevölkerung. Was wir brauchen, sagte er, ist der politische Wille, es zu erreichen. Die Reform des politischen Systems, sagte Diouf, wäre die Lösung. "Transparenz ... die Anwendung des Rechts durch eine unabhängige Justiz " und Frieden wird ein Umfeld schaffen, in der die Nahrungsmittelproduktion und -verteilung erhöht werden kann.

Papst Benedikt bekräftigte Dr. Diouf Standpunkt und sagte: "Ich möchte nochmals betonen, dass die Bewahrung der Schöpfung nach einer angemessenen Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen der verschiedenen Länder verlangt, in erster Linie auch von denen, die wirtschaftlich benachteiligt sind."

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(Originaltext in Englisch)