Reden wir miteinander!
E-Mail: Schwangerenhilfe@hli.at
24-Stunden-Hotline: 0664/43 25 060



Link zu PAS: Elliot Institute

PAS - Definition

Das Post Abortion Syndrom (PAS) ist eine seelische und/oder körperliche Erkrankung, die infolge von Abtreibung(en) auftritt. Das Krankheitsgeschehen kann sogleich nach der stattgefundenen Abtreibung in Erscheinung treten, es kann sich jedoch auch Monate oder selbst Jahre/Jahrzehnte später manifestieren. Hauptbetroffene des PAS ist die Frau. Aber auch andere in die Abtreibung Verstrickte, wie z.B. der Kindsvater, Ärzte oder Krankenschwester, können unter PAS leiden.

Da das Abtreibungsgeschehen oftmals von der Frau und mitbeteiligten Betroffenen verdrängt wird, ist unter Umständen damit zu rechnen, daß das PAS sich gleichsam unter Symptomen ‚maskiert’, die nicht sogleich als tatsächliche Abtreibungsfolgen erkannt werden. Hinter einer anhaltenden schweren Migräne kann sich etwa ein Schuldkomplex verbergen, der ursächlich mit dem Abtreibungsgeschehen in Zusammenhang steht. Bisweilen sind biographische Einschnitte – Tod des Ehepartners, erneute Schwangerschaft, Fehlgeburt, Scheidung, Wechseljahre, Erkrankung, Unfall – die Risse, die das verdrängte Trauma zum Vorschein kommen lassen.

PAS gilt als Sonderform des post-traumatischen Streßsymptoms (PTSD – Post Traumatic Stress Disorder), welches durch körperliche Gewaltanwendung beziehungsweise durch das aktive oder passive Erleben eines aggressiven Tötungsgeschehens ausgelöst wird (als Symptom bekannt und diagnostiziert z.B. bei Vietnam-Veteranen).

 

Symptome

Typische seelische Krankheitsbilder nach Abtreibung:

  • emotionales Absterben, pas_frau
  • Gefühlskälte,
  • extreme Gefühlsschwankungen und depressive Zustände,
  • hysterische, unmotivierte Weinkrämpfe,
  • Übererregbarkeit, Überaktivität,
  • Entfremdung von Freunden und Familie,
  • Angstzustände, Panikattacken,
  • Verlust des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens,
  • Alpträume und Flashbacks (kurzes, ungewolltes Aufblitzen des traumatisierenden vergangenen Erlebnisses; Staubsaugergeräusche erinnern z. B. schlagartig an das Geräusch des Absauggerätes in der Abtreibungsordination),
  • Jahrestagsreaktionen (depressive Zustände am errechneten Geburtstermin des abgetriebenen Kindes bzw. am Tag der Abtreibung),
  • Konzentrationsschwäche,
  • Schlaflosigkeit,
  • unangemessene Abwehr- oder Fluchtreaktionen,
  • Kommunikationsstörungen,
  • Beziehungsprobleme mit dem Partner,
  • Beziehungsprobleme mit den Kindern (Überfürsorglichkeit und/oder emotionale Distanz),
  • Autoaggression (Hautkratzen, Nägelkauen…),
  • Eßstörungen (Anorexie, Bulimie),
  • erhöhte Gefühle von Einsamkeit, Isolation und Ausgrenzung,
  • Medikamenten-, Alkohol- und Drogenmißbrauch,
  • Selbstmordgedanken und Selbstmordversuche usw.

Typische psychosomatische Krankheitsbilder nach Abtreibung:

  • funktionelle schmerzhafte Störungen im Genitalbereich,
  • Unterleibskrämpfe (oft als Jahrestagsreaktion, d.h. zu der Zeit, in der ohne den gewaltsamen Eingriff der Abtreibung das Kind zur Welt gekommen wäre),
  • Libidoverlust und Frigidität,
  • schmerzhafte Menstruationsbeschwerden,
  • Ausfluß (bisweilen als „vaginale Träne“ bezeichnet) oder chronische Scheidenentzündungen, welche trotz Behandlung der diagnostizierten Erreger nicht aufhören;
  • Herzneurosen, ohne erkennbare organisch-pathologische Prozesse,
  • anhaltende Magen-Darm-Störungen,
  • wiederkehrende Migräneanfälle,
  • Rückenschmerzen,
  • Verdauungsbeschwerden usw.

Typische körperliche Krankheitsbilder nach Abtreibung:

  • Perforationen der Gebärmutter,
  • Blutungen,
  • Beckenentzündungen,
  • Infektionen,
  • Rissen im Gebärmutterhals bis zu Verwachsungen im Unterleib,
  • Regelstörungen,
  • Unfruchtbarkeit und einer insgesamt erhöhten Anfälligkeit für Probleme bei späteren Schwangerschaften (gesteigerte Tendenz zu Eileiter- und Bauchhöhlenschwangerschaften, zu Fehlgeburten und Frühgeburten);

Der ehemalige Abtreiber Dr. Anthony Levatino gibt die Komplikationen nachträglich unumwunden zu: „Ich hatte Komplikationen, wie jeder andere auch. Ich habe den Uterus von Frauen perforiert. Ich hatte alle möglichen Arten von Problemen – Blutung, Infektion – weiß Gott, wie viele dieser Frauen heute steril sind.“ (Anthony Levatino, Meet the abortion providers. Former abortionist Dr. Anthony Levatino (http://www.prolifeaction.org/providers/levatino.php )

 

Links:

(die beste Website zum Thema, hrsg. v. Elliot Institut. Unter seinem Leiter Dr. David Reardon widmet sich das Elliot Institut seit 1988 der gezielten wissenschaftlichen Erforschung und Aufarbeitung der Abtreibungsfolgen auf Frauen, Männer, Kinder, Familien, Gesellschaften. Das Institut publiziert regelmäßig neueste Studienergebnisse, Forschungsberichte, Datenmaterial sowie Handreichungen für den pädagogischen Einsatz. Für jeden an PAS und PAS-Heilung Interessierten ist es ein Muß, die qualifizierten Informationen des Elliot Instituts zur Kenntnis zu nehmen.)