Die Klimakatastrophe - aber anders!
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(hli.at/LifeSiteNews.com) – In einer früheren News hatten wir bereits über die verheerenden Umweltauswirkungen der vom Körper nicht abgebauten und darum ausgeschiedenen Östrogenkonzentrationen berichtet. Wo die Östrogene herkommen? Dreimal darf man raten. Richtig: Von den hormonellen Kontrazeptiva, vulgo Verhütungsmitteln. Verhütungsmittel verhüten und töten (im Falle der frühabtreibenden Wirkung) nicht nur Babys, sie rücken mehr und mehr auch der Umwelt auf den Leib. – Ein Bericht von Hilary White


Hormonelle Verhütungsmittel lassen Fische im kanadischen Fluß St. Lorenz mutieren

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Eine neue Studie legt dar, daß in dicht bevölkerten Regionen Kanadas Östrogene aus Verhütungsmitteln ins Grundwasser und in den St. Lorenz Strom fließen. Forscher der Universität Montreal sagten, daß der bei Montreal gelegene St. Lorenz Strom einen alarmierend hohen Östrogengehalt aufweist, welcher zu Mutationen bei männlichen Fischen führt.

Flußabwärts der Insel Montreal, einer der am dichtesten bevölkerten Ballungsgebiete Kanadas, ist die Östrogenkonzentration im Wasser „ungefähr 100 mal größer als die Konzentration, bei welcher beachtliche Störungen des Hormonsystems auftreten“, so Sebastien Sauve, Professor der Umweltchemie zur CBC (Canadian Broadcasting Corporation).

Meist stammen die Östrogene von der Anti-Baby-Pille und anderen künstlichen Hormonen, so der Forscher. „Es handelt sich um Pharmaka, welche entweder als Verhütungsmittel oder zur Hormonersatztherapie verwendet werden“, so Sauve.

Wissenschaftler haben in den vergangenen Jahren regelmäßig gemeldet, daß die hohe Menge künstlicher Hormone im Wassersystem die Geschlechtsdifferenzierung bei Fischen und anderen Tieren verhindert hat. Darum haben sie ihre Fortpflanzungsfähigkeit verloren.

Medikamentenüberschüsse, welche der Körper nicht abbaut, werden ausgeschieden und fließen erst in Kläranlagen und danach in Flüsse und Seen. So gelangen sie ins Trinkwasser und werden von Tieren aufgenommen.

Wissenschaftler sorgen sich mehr und mehr um die von den Östrogenen verursachten Langzeitauswirkungen. Diese endokrin aktiven Stoffe verursachen Störungen des Hormonsystems und beeinflussen dadurch die Entwicklung von Fischen, Amphibien und Reptilien.

Die CBC berichtet, daß bei weiteren Forschungen des „Nationalen Instituts für Wissenschaftliche Forschung“ in Quebec Ovarien in den Hoden von einem Drittel einer Spezies von männlichen Kleinfischen entdeckt wurden.

Im Jahr 2006 führte die „Geologische Prüfungskommission der Vereinigten Staaten“ eine erste landesweite Studie zu Östrogenen als Wasserschadstoff durch und entdeckte einen dramatischen Anstieg von männlichen Fischen, in welchen weibliche Geschlechtsorgane wachsen.

Eine Studie über Barsche im Potomac Fluss ergab, daß fast 100 Prozent der Schwarzbarsche weiblich waren oder Eizellen in ihren Hoden hatten.

In den Jahren 2001 und 2003 wurden von einer Gruppe, angeleitet von Karen Kidd, der Ökotoxikologin der Universität New Brunswick, dem Wasser eines kanadischen Sees Östrogene, welche in Verhütungsmitteln enthalten sind, beigemischt, um herauszufinden, wie sich die Hormone auf die Wassertiere auswirken. Sie fügten die Hormone im Verhältnis sechs zu einer Billion bei. Dies ist in etwa die Konzentration, welche im vorgeklärten Abwasser gefunden wurde. Das besorgniserregendste Ergebnis war, daß der Bestand der dort verbreiteten Fischart Dickkopfelritze von vorher tausenden auf fast null abfiel. Dies ist eine Folge der Östrogene, welche die Fortpflanzungsfähigkeit des Kleinfisches vollständig zerstörten.


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