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Friedliche Demonstration für das Leben |
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(hli.at) Am 3. September 09 fand im Wiener Rathaus die Ehrung der pro:woman Abtreibungsklinik statt. Zahlreiche Lebensschützer demonstrierten friedlich, aber nachdrücklich, gegen diese befremdliche Geste.
Am späten Donnerstag Nachmittag zogen ca. 350 Personen (Polizeischätzung), die für den Schutz des Lebens von der Zeugung an eintreten, gemeinsam in einer geführten Demonstartion zum Wiener Rathaus. Dort wurde von Vertretern der Partei "Die Christen" und "Jugend für das Leben" erneut der Schutz des Ungeborenen Lebens von Anfang an gefordert. Festgestellt wurde, dass eine Ehrung für eine "Klinik", die seit ihrem Bestehen weit über 300.000 Kinder durch Abtreibung getötet hat, skandalös ist und so "nie wieder vorkommen darf".
Unterstützung fanden die Lebensschützer von Martin Graf, dem 3. Nationalratspräsidenten. "Auf Abtreibungen anzustoßen hat etwas
ausgesprochen Geschmackloses", so Graf. Wenn man schon mit der Fristenlösung
grundsätzlich leben müsse, bestehe doch kein Zweifel daran, dass eine
Abtreibung nur in ausgesprochenen Notsituationen für Frauen ein Ausweg
sein darf. Die Politik sei gefordert, bessere Bedingungen für Familien
und auch alleinerziehende Mütter zu schaffen, damit sie sich frei von
Existenzängsten für das Leben ihrer Kinder entscheiden können.
Auch SPÖ und Grüne demonstrierten am Rathaus, dies verurteilt Graf:
"Parolen wie 'Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper' können
auch missverstanden werden als mangelnder Respekt vor dem Leben. Es ist
kein Zeichen der Freiheit der Frau, ungeborenes Leben ohne Not zu
zerstören." Dringend nötig sei es, dass die Pflichtberatung von Schwangeren neu geregelt wird. Es könne
nicht sein, dass die Beratung dort stattfinde, wo nachher auch die
Abtreibung durchgeführt wird. Insbesondere müssten Frauen auch über das
sogenannte "Post-Abortion-Syndrom " informiert werden, das bei vielen Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch zu enormen psychischen Probleme führt.
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