(hli.at / lifesitenews / 3. Dezember 2008) Ein amerikanisches Brüderpaar (20 und 23 Jahre
jung) hat einen genialen 15minütigen Kurzfilm gedreht. In atemberaubenden
Sequenzen mit soviel Text, wie eben nötig ist,
bringen sie die Wirklichkeit auf den Punkt.
Was verbindet Sklaverei,
Nazitum und Abtreibung?
Die amerikanischen
Brüder Tim und Matthew Morgan erzählen einfach eine Geschichte. Die Geschichte
eines jungen, gutaussehenden, intelligenten, dynamischen Burschens, der
offensichtlich zur Klasse der Aufsteiger gehört. Das Establishment umwirbt ihn,
er braucht nur mehr ja zu sagen und
er gehört zur Riege der Mächtigen und Unantastbaren. Zur Zeit der Sklaverei ist
er ein junger Arzt, der die Physiognomien der Schwarzen erforscht und dem
verlockende Angebote gemacht werden. Unter den Nazis ist er der schneidige
zackige Karrierist in Uniform, dem der Posten des Kommandanten angetragen wird.
Und heute? Heute ist er der sportliche Medizinstudent, dessen Freundin
schwanger ist und der für sie eine Abtreibung beschließt.
Und doch sind alle
drei Männer (vom selben Darsteller gespielt) am Ende angekommen. Der junge Arzt
erlebt, wie vor dem Fenster seiner Ordination ein Sklavenkind ausgepeitscht
wird. Der gestählte Nazi wird durch den Blick einer jungen Mutter und ihres
Kindes, die vor ihm stehen und deren Abtransport von seinem Befehl abhängt,
getroffen und bricht zusammen. Der Typ von heute steht vor der Wahl: Tod oder
Leben. Wie werden sie sich entscheiden?
Die Wahl des Sklavenarztes
und des jungen Nazis bleiben im Dunkel der Geschichte. Die Aussage des Films,
so wird derart deutlich, ist sehr klar: Diese Epochen sind abgeschlossen,
vorbei. Wir können Wandlungen inszenieren und melodramatische Bekehrungsgeschichten
– das ändert nichts daran, daß die Zeit vorbei und vergangen ist. Aber wie
steht es mit dem sportlichen Typen von heute? Wie wird er sich entscheiden?
Welche Wahl trifft er? Wohin steuert seine „Willenskraft“ (so der Originaltitel des Kurzfilms)?
Die beiden Brüder
Tim und Matthew haben keine Scheu, die Tabus der historischen Korrektheit
anzutasten. Herausgekommen ist jedoch kein modischer Rebellenschrei, sondern
eine Viertelstunde Reflexion über uns – über uns, heute, jetzt.
Informationen zum Film unter:
www.lifesitenews.com/ldn/2008/nov/08112501.html
Wer mehr über die beiden Brüder und ihre
Filmfirma wissen will:
http://www.rockyfarmstudio.com/
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