(hli.at/LifeSiteNews.com) Johannes Paul
II. rief in seiner großen Lebensschutzenzyklika Evangelium
vitae zum großangelegten Gebet auf. Warum? Damit „die Kraft,
die vom Himmel kommt, die Mauern aus Betrug und Lüge zum
Einsturz bringt.“ Das Gebet wirkt. Die Mauern fallen. Jetzt hat
Amerika seinen ersten Bundesstaat, der frei von Abtreibung ist - die
letzte Abtreibungsklinik hat zugemacht.
Letzte Abtreibungsklinik in South Dakota
geschlossen
(hli.at/LifeSiteNews.com) Am Montag, dem 21. Juli, kamen acht Frauen zur Planned
Parenthood
Zweigstelle in Sioux Falls/South Dakota, um abzutreiben. Doch statt
dessen standen sie vor verschlossenen Türen und einem
handgeschriebenen Zettel, der ankündigte, daß die einzige
Abtreibungsklinik in South Dakota geschlossen war.
Planned
Parenthood machte zu, nachdem seine Abtreiber, die von anderen
Bundesstaaten eingereist waren, sich weigerten, unter dem neuen
Gesetz zu arbeiten, welches letzten Freitag in Kraft trat. Das Gesetz
verpflichtet Abtreiber, Patientinnen zwei Stunden vor der Abtreibung
darüber zu informieren, daß ihre Babies Menschen sind und
daß die Abtreibungsprozedur ihre geistige Gesundheit
beeinträchtigen kann. Das Gesetz sieht gleichfalls vor, daß
Abtreiber, die sich nicht daran halten, verklagt werden können.
Treibende
Kraft des Gesetzes war der Jurist Harold Cassidy, es ging durch mit
Hilfe der zielstrebigen Pro-Life-Leiter Dr. Alan und Leslee Unruh,
die die Rechtsvorschrift gegenüber der Opposition (auch mancher
aus der Pro-Life-Bewegung) durchsetzten (…).
Unklar
bleibt, ob Planned Parenthhod seine Abtreibungs-Zweigstelle auf immer
geschlossen hat. Mehrere Frauen jedoch, die einen Abtreibungstermin
diese Woche hatten, gingen statt dessen zur Beratung in ein
Lebenszentrum, wo einige, Berichten zufolge, ihre Meinung zur
Abtreibung änderten.
„Für
South Dakota ist das Schließen dieser Klinik ein historischer
Augenblick, da es zur Zeit der einzige abtreibungsfreie Bundesstaat
ist“, sagte Troy Newman, der Präsident von Operation
Rescue.
„Es brauchte nicht das Kippen des Gesetzes Roe gegen Wade,
und es brauchte nicht einen neuen Präsidenten oder einen neuen
Obersten Gerichtshof. Nötig war die unerschrockene
Entschiedenheit der Pro-Life Helden Cassidy und Unruhs, welche die
Gelegenheit wahrnahmen, Leben zu retten, und alles dransetzten, bis
ihr Traum siegreich war.“
„Unser
Applaus gilt ihren Bemühungen, und wir ermutigen andere
Bundesstaaten, diesem Einsatz nachzueifern“, sagte Newman (…).
Die
Unruhs machen derzeit bei der Kampagne „Stimme JA für das
Leben“ mit, der es tatsächlich glückte, Abtreibungen in
South Dakota zu stoppen und der dortigen Abtreibungsindustrie den
letzten Schlag zu versetzen.
(Für
Interessenten des Gesetzestextes: http://www.voteyesforlife.com )
(Grafik:
pixelio.de)
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